Werkbeschrieb

Flow (engl. „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit, sozusagen ein Schaffens- und Ideenrausch. Der Titel des Werkes steht für zwei Perspektiven: Die der Entstehung und die des Inhaltes. So schrieb ich dieses Werk, von der ersten Idee bis zur Vollendung, in nur gerade zwei Wochen. Ich war also im Flow. Inhaltlich steht Flow für den Fluss, die Kontinuität und die Fortschreitung. Vom ersten Ton an steht der Achtelpuls im Zentrum. Aus dem Achtelpuls entstehen Strömungen (Rhythmisierungen), welche sich zu fassbaren Motiven formen, diese festigen und weiterentwickeln. Das Werk wirkt nie statisch, einzig exakt beim goldenen Schnitt wird der Achtelpuls bis zum Stillstand (Fermate) abgebremst, bevor er sich erneut wie zu Beginn des Werkes stetig aufbaut und im fulminanten Finale endet.